02 | 07 | 2020
ASV Cham II – SV 08 Auerbach II 30:29 (14:12)

Einen Dämpfer im Aufstiegskampf musste die 2. Mannschaft der SV 08-Handballer beim Auswärtsspiel in Cham hinnehmen. Völlig unerklärlich war dabei, warum diese Chamer Mannschaft als Tabellenletzter ins Spiel gegangen war. 

Wieder mal verschlief die Küther-Truppe die ersten Minuten der Partie völlig. Vor allem in der Abwehr war man gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber um den landesligaerfahrenen Sylvio Sack zu passiv. Dieser schien in dieser Saison sein erstes Spiel in der Chamer Reserve zu absolvieren, sonst hätten sie wohl bisher nicht so deutliche Niederlagen hinnehmen müssen. Aber nicht nur die Defensive war an diesem Tag ein Schwachpunkt der Auerbacher. Im Angriff wurden zwar etliche Torchancen herausgespielt, aber oft kläglich vergeben. So ging der Gastgeber Mitte der ersten Hälfte mit 8:5 in Führung. Diesem Rückstand liefen die SVler dann auch bis zur Halbzeit hinterher. Nicht ein einziges Mal konnte der Ausgleich hergestellt werden, obwohl dazu genügend Chancen vorhanden gewesen wären.

Nach der Pause schienen sich die Bergstädter dann gefangen zu haben. Schnell konnte der Ausgleich zum 15:15 hergestellt werden. Beim 19:20 ging man sogar das erste und auch einzige Mal in dieser Partie in Führung. Doch danach fiel man in genau die selben Fehler zurück wie in Hälfte eins. Zu viele hektische Abschlüsse im Angriff sowie einige Abstimmungsprobleme in der Defensive brachten die Chamer wieder mit drei Toren in Front. Zudem haderten die SVler in dieser Phase mit etlichen unverständlichen Entscheidungen der Regensburger Schiedsrichter. Fast jede Aktion am Kreis wurde als Stürmerfoul gegen die Blau-Weißen gewertet. So gelang es bis zum Ende der Partie nie, das Spiel doch noch zu kippen.

Insgesamt war der Sieg für die Chamer verdient, da sich die Auerbacher vorne wie hinten zu viele Fehler leisteten. Nun gilt es, diese Niederlage schnell wegzustecken und am nächsten Samstag in Wackersdorf den nächsten Sieg einzufahren.

Tore: Edtbauer 9/1, Winter 7/4, Kugler 6, Feder 3, Müller 2, Jasper und Sporrer je 1