21 | 10 | 2019
A-Jugend-Bayernliga: SG Auerbach /Pegnitz - HSC 2000 Coburg 26:31 (14:16)

Jeder hatte zwar gewusst, dass das Spiel gegen den HSC 2000 Coburg kein Zuckerschlecken werden würde. Doch nach der allzu deutlichen Niederlage der männlichen A-Jugend-Handballer der Spielgemeinschaft (SG) Auerbach-Pegnitz war die Mannschaft doch sehr enttäuscht.

 Nach einem weiteren Spiel ohne Punktgewinn war das Trainerduo Dieter Eichenmüller und Henning Hein ernüchtert: „Irgendwie ist es so, dass sich alle Spiele gleichen.“ Die Mannschaft nimmt sich – begünstigt auch durch den spürbaren Trainingsaufwand der vergangenen Wochen - viel vor, kann auf dem Feld jedoch nicht die Leistung abrufen, zu der die Spieler fähig sind. Schon beim Aufwärmen habe man merken können, dass der gewünschte Biss nicht da war.

In der Anfangsphase konnten die Gastgeber das Spiel durchaus noch ausgeglichen gestalten, vorübergehend stand ein 3:3 auf der Anzeigetafel. Es wurden im Angriff schöne Chancen heraus gespielt, doch im Abschluss hatten die Jungs bei einigen Lattentreffern viel Pech. Die Abwehr spielte konzentriert und stand gut und kam dadurch mehrfach zu Ballgewinnen. Allerdings schlichen sich zunehmend Abspielfehler im Angriff ein, die wiederum vom HSC 2000 Coburg konsequent ausgenutzt wurden. Es war wie ein Teufelskreis: Je mehr Coburg diese gebotenen Chancen nutzte, desto eigensinniger und kopfloser spielte die SG Auerbach-Pegnitz. Noch mehr Ballverluste und das Vergeben der wenigen noch erspielten Chancen taten ein Übriges. Trotzdem war es bis zum 14:14 immer knapp. Bedingt durch erneute leichte Fehler konnte Coburg zum 14:16 Halbzeitstand davonziehen.

Die Kabinenansprache der Trainer fand zwar Gehör, konnte jedoch auch in der zweiten Hälfte nicht umgesetzt werden. Nach vorne druckvoller spielen, die sich bietenden Chancen verwerten und dadurch weniger schnelle Gegentore bekommen, lautete die Devise. In der Praxis jedoch sah es ganz anders aus. Nachdem zu Beginn wieder mal glasklare Torchancen nicht genutzt wurden häuften sich Fehler und Fehlpässe und der Kampf gegen die drohende hohe Niederlage wurde nicht angenommen. „Im Gegenteil: Die Coburger konnten zunehmend machen, was sie wollten, und wir schauten nur noch zu“, resümierten die Trainer. So gelang den Oberfranken ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg. Bis zum nächsten Spiel am 08. Dezember gilt es, konzentriert zu trainieren, um vielleicht in Allach endlich wieder Bayernliga-Punkte einfahren zu können.

Es spielten:

V. Kroher, M. Müller; C. Deml , N. Deml 9, J. Eckert , A. Hofmann , D. Luber 3, M. Lux 10, F. Neuß 4, C. Quoika,