23 | 02 | 2020
"Derbyfieber in Auerbach" SV08 Auerbach : HaSpo Bayreuth
Nach dem spielfreien Osterwochenende steht für die Auerbacher Handballer am kommenden Samstag, 10.4., um 17:30 Uhr das nächste Heimspiel an. Es wird jedoch kein Heimspiel wie jedes andere werden. Schließlich kommt mit der HaSpo Bayreuth der – zumindest lokal betrachtet – direkte Nachbar. Daher heißt es bereits seit Tagen: Derbyfieber in Auerbach!

Nicht nur aufgrund der lokalen Nähe ist dieses Spiel ein ganz besonderes. Auch die Tatsache, dass sich etliche Akteure bereits seit Jahren kennen, trägt zu der außergewöhnlichen Atmosphäre bei. Mit Thomas Bader und Michael Werner stehen zwei Spieler in den Reihen des SV, die lange Zeit für HaSpo Bayreuth aufgelaufen sind. Und auch Trainer Michael Grass war etliche Jahre bei den Oberfranken tätig. In der Spielvorschau unter der Woche merkte man Grass bereits an, dass er sich auf diese Partie ganz besonders freut. Handballerisch ist ihm jedoch vor allem daran gelegen, die Niederlage aus Haunstetten zu verarbeiten, für die er noch immer Gründe sucht. „Wir müssen auch einmal bei einem engen Spielstand unser Vermögen abrufen.“ Dabei hofft er mitunter auch auf die Kraft des Publikums in der eigenen Halle.

Trotz aller Vorfreude nimmt er jedoch bereits im Vorfeld die Brisanz aus dem Spiel. Aufgrund der Tabellensituation ist das Derby am Samstag bei weitem nicht derart hochbedeutend wie noch das Hinspiel. Bayreuth hat eine tolle Saison gespielt, aber nach oben geht nichts mehr. Ebenso geht für den SV weder etwas noch oben, noch nach unten. Somit können beide Mannschaften eigentlich entspannt in die Begegnung gehen und dem mit Sicherheit zahlreichen Publikum ein schönes Handballspiel bieten.

Personell werden voraussichtlich wieder alle an Bord sein. So ein Spiel will sich schließlich keiner entgehen lassen. Den Zuschauern – sei es aus Auerbach oder Bayreuth – empfiehlt SV-Trainer Grass noch „zeitig da zu sein“, denn mit Sicherheit wird der Auerbacher Handballtempel bei dieser Partie mehr als gut gefüllt sein.

Da es keinen Kartenvorverkauf und keine reservierten Plätze gibt – abgesehen von den Dauerkarten natürlich – gilt die Devise: „Wer zuerst kommt, sitzt zuerst.“

Aufstellung:

Marko Weih, Max von Borstel, Werner Gross;

Volker Hackenberg, Thomas Reger, Maximilian Hofmann, Matthias Schnödt, Heiko Wölfel, Philipp Schöttner, Ralph Weiss, Thomas Bader, Frank Herold, Michael Werner, Karsten Herold

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. April 2010 um 09:03 Uhr