13 | 12 | 2017
A-Jugend männlich
TuS Fürstenfeldbruck : SG Auerbach/Pegnitz 45:27 (19:18)

Die Verletztenliste der A-Jugend Handballmannschaft der SG Auerbach Pegnitz wird immer länger und prikärer. Sogar das Spiel nächsten Sonntag gegen die HASPO Bayreuth ist stark gefährdet. Neben Simon Folkenborn, der schon seit Beginn der Saison nicht mit dabei sein kann, war Leistungsträger Lukas Weisser nur als Zuschauer mit nach FFB gefahren. Ihm macht wie schon wieder eine Entzündung in der Ferse erheblich zu schaffen. Dennoch begannen die neun (von 14 in möglichen) verbleibenden Handballer recht verheißungsvoll. Lucas Lang erzielte in der achten Spielminute die 6:2 Führung. Kurz darauf verletzte sich jedoch Stefan Ziegler mit Verdacht auf Kreuzbandriss. Der noch unerfahrene Spieler Jama Gul Hashemi kam ins Spiel und erzielte trotz alledem im Verlauf des Spieles drei Tore, wobei er den gegnerischen Torwart durch seine unbekümmerten Torwürfe immer wieder überraschte. Der Vorsprung der SG schrumpfte jedoch bis zur Halbzeit dahin und mit dem Halbzeitpfiff ging der TuS Fürstenfeldbruck in Führung. Nach der Halbzeit wurde die Knieverletzung von Martin Bauer zusehends schlimmer. Vorbildlich für die Mannschaft biss er die Zähne zusammen, bis letztendlich gar nichts mehr ging und er verletzt vom Feld getragen werden musste. Obendrein kamen noch mehrere, sehr zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen, die schließlich in einem unbegründeten Platzverweis für Elias Küffner gipfelten. Dieter und Manfred Eichenmüller mussten jetzt die Mannschaft komplett umstellen. Torhüter Max-Anton Seiffert wurde zum Feldspieler umfunktioniert und Ersatzkeeper Beat Ens tat sein Bestes. Trotz dieser Umstellung standen nur noch fünf Feldspieler zur Verfügung und es war nicht verwunderlich, dass die Mannschaft komplett einbrach und schließlich deutlich mit 45:27 verlor. Dem TuS Fürstenfeldbruck ist es hoch anzurechnen, dass er den personellen Engpass der SG nicht schamlos in Tore ummünzte, sondern auch den unerfahrenen Spieler die Chance gab, Spielpraxis zu sammeln.


Bauer 7, Lang 5, Reile, Seiffert, Ziegler 5, Podlech 6, Ens, Hashemi 3, Küffner 1

 
SG Auerbach/Pegnitz : SG DJK Rimpar 25:34 (12:21)

Chancenlos waren die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz gegen den Tabellenführer SG DJK Rimpar und verloren deutlich mit 25:34 (12:21). Bereits 12 Minuten nach Spielbeginn lag der Tabellenführer mit sieben Toren vorne und führte mit 5:12 Toren. Eine Auszeit der Heimmannschaft brachte auch keinen spürbaren Erfolg. Die beiden Trainer Dieter und Manfred Eichenmüller konnten die Mannschaft nicht zurück auf die Erfolgsspur bringen. Dabei war es nicht einmal die Übermacht des Gegners, sondern zahlreiche individuelle Fehler einzelner Spieler. Immer wieder wurden Bälle achtlos zum Mitspieler weitergepasst, dabei vom Gegner rausgefischt und mit Tempogegenstößen sicher in Torerfolge umgemünzt. In der zweiten Halbzeit nahm der Gegner das Tempo aus dem Spiel und so konnte über weite Strecken die SG das Spielgeschehen offen halten, ohne dabei aber zu glänzen. Besonders auszeichnen konnte sich auch der SG Seite lediglich Ersatztorhüter Beat Ens, der zahlreiche gute Chancen des Gegner zu Nichte machte und als einziger Spieler weit über dem Leistungsdurchschnitt spielte.

 
Spielvorbericht: SG Auerbach/Pegnitz. Samstag, 11.11.2017 Spiel 16:00. Christian Sammet Halle Peg.

Heute am Samstag treten die A-Jugend Handballer der SG Auerbach/Pegnitz um 16:00 Uhr in der Christian Sammet Halle Pegnitz gegen den Tabellenführer der Bayernliga SG Rimpar an. Lediglich gegen den Post SV Nürnberg hat Rimpar unentschieden gespielt ansonsten hat Rimpar eine makellose Weste. Die SG hofft, gestärkt durch ihren Auswärtssieg am vergangenen Samstag gegen Regensburg, auf ein starkes Spiel. Manfrd Eichenmüller, Co-Trainer der SG, ist der festen Überzeugung, dass sich seine Mannschaft - wie immer –positiv oder negativ an die Spielqualitäten des Gegners anpasst und es so zu einem offenen Schlagabtausch beider Mannschaften kommen wird. Wenn das Publikum dann die SG noch lautstark unterstützt, ist eine kleine Überraschung jederzeit möglich, so Eichenmüller weiter.

 
SG Auerbach/Pegnitz : TSV Herrsching 26:33 (13:16)

Außergewöhnlich lange, bis zur achten Spielminute musste die SG Auerbach Pegnitz am Samstag warten, bis Sie durch Lucas Lang ihren ersten Treffer erzielte. Der Gegner, der TSV Herrsching hatte bis dahin schon vier Tore erzielt. Die SG kämpfte sich aber im Verlauf des Spieles heran, bis Lukas Weisser in der 19. Minute sogar den Ausgleich zum 9:9 erzielte. Man hätte zur Halbzeit gut und gerne führen können, wären den SG Spielern nicht immer wieder individuelle Einzelfehler unterlaufen. Fangfehler oder voreilig abgeschlossene Angriffszüge brachten den Gegner dadurch immer wieder in Ballbesitz. In der zweiten Halbzeit keimte nochmals Hoffnung auf dem Gegner Paroli bieten zu können. Lucas Weisser konnte sich immer wieder in Szene setzen und den Ball verwandeln. Dennoch merkte man ihm an, dass er verletzt ins Spiel gegangen war. Er biss dennoch die Zähne zusammen, für die Mannschaft eine wahre Vorbildfunktion. Auch verstand er es, die Anweisungen von der Bank auch umzusetzen. Als das Spiel endgültig entschieden war, entschied sich das Trainerteam Dieter und Manfred Eichenmüller, den Youngstern der SG Spielzeit zukommen zu lassen. Zweittorhüter Beat Ens stand seinem ersten Torwart Max Anton Seiffert kaum nach und zeigte tolle Paraden. Karim Yacoub, ein weiterer Youngster erzielte zwei Tore für die SG. Ziemlich erregt, zeigte Dieter Eichenmüller gegenüber seiner Mannschaft, die es wieder einmal nicht vermochte, taktische Spielzüge vom Training im Spiel umzusetzen. Seine Jungs, so Eichenmüller, zeigen im Training ganz andere Leistungen, als das was sie schließlich im Spiel abliefern. Bereits am kommenden Dienstag muss die SG beim SV Anzing antreten und kann sich dort beweisen.

 
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