19 | 11 | 2019
1.Mannschaft
Spielbericht TV Erlangen-Bruck II - SV 08 Auerbach I
Im Aufeinandertreffen mit der Bayernligareserve des TV 1861 Erlangen-Bruck erkämpften sich die Handballer des SV 08 Auerbach ein am Ende zwar glückliches, über die gesamte Spieldauer gesehen jedoch hochverdientes 30:30 Unentschieden. Nach zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten und einer Schlussphase, in der die Gäste aus der Oberpfalz eine bisher kaum gekannte Moral an den Tag legten, einigten sich die beiden Aufsteiger auf Remis und teilten sich die Punkte. Mit nun 3:1 Zählern aus den ersten beiden Spielen belegen die Blau-Weißen weiterhin Rang Drei.

Handball Landesliga

TV 1861 Erlangen-Bruck II – SV 08 Auerbach 30:30 (14:15)

Zwei Aufsteiger am zweiten Spieltag plus zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten ergeben am Ende einen wichtigen Punkt und eine fast noch wichtigere Erkenntnis auf Seiten des SV 08 Auerbach: „Sie können es doch!“ Wobei es weniger um die handballerischen Fähigkeiten der Schnödt-Sieben geht, als vielmehr um die kämpferische Einstellung und die Bereitschaft, bis zum Schlusspfiff einer fast schon verloren geglaubten Partie alles zu geben. „Ich bin mir sicher, die Mannschaft der letzten Jahre hätte solch ein Spiel, bei dem es kurz vor Schluss so schlecht aussieht, noch deutlich verloren. Hut ab vor der Moral der Jungs!“, freute sich auch Manager Peter Hackenberg über den „letztlich gewonnenen Punkt“. Dabei hatte es sogar noch viel besser begonnen. Vor etwas mehr als 100 Zuschauern, von denen alleine 50 aus Auerbach angereist waren, waren die Gäste bereits nach wenigen Minuten mit drei schnellen Toren in Führung gegangen. Das Team um Matthias Schnödt, bei dem kurzfristig Moritz Hofmann erkrankt ausgefallen war, hatte in dieser Phase Spiel und Gegner jederzeit sowohl defensiv wie auch offensiv im Griff. Allen voran dem zum Glück genesenen Alexander Tannenberger, aber auch einem gut haltenden Raul Adam im Tor und einer konzentrierten Abwehrleistung war es zu verdanken, dass die Blau-Weißen immer wieder Mittel und Wege fanden, den Vorsprung dauerhaft bei drei bis vier Toren zu halten. Erst nach etwa 20 Minuten schlichen sich die ersten Fehler ein und der TV konnte die Partie nicht nur offener gestalten, sondern die Tore-Lücke langsam aber sicher schließen. „Wir haben in dieser Phase zu viele Fehler gemacht, technische Fehler, aber auch Fehler bei der Verwertung unserer Chancen. Wenn man so viele Möglichkeiten ungenutzt lässt, macht man meist den Gegner stark“ analysierte Auerbachs Trainer die Minuten vor der Pause. TV-Trainer Carsten Peine stellte sein Abwehr um und nahm Alexander Tannenberger in Manndeckung. Zudem agierte man auch in der Offensive konzentrierter und verringerte so den Rückstand bis zur Pause auf einen Treffer. Beim Stand von 14:15 für Auerbach wurden die Seiten gewechselt.
Nach dem Wiederanpfiff bot sich das gleiche Bild wie zu Beginn, nur dass diesmal die Gastgeber die schnellen Tore erzielten und das Ruder der Partie übernahmen. Ab der 35. Minute liefen die Oberpfälzer konstant einem Rückstand von zwei, drei Toren hinterher. Vor allem die vom TS Herzogenaurach gekommenen Philipp und Markus Wolf brachte man kaum unter Kontrolle und ließ sich dabei von ihrer äußerst robusten Defensivarbeit sichtlich beeindrucken. „Wir hatten mit der Nummer 15 große Probleme, sowohl im Eins-gegen-Eins, als auch damit, dass er seine Nebenmänner sehr gut in Szene gesetzt hat“ erklärte Matthias Schnödt nach dem Spiel. Zudem hatte, aus Sicht der Gäste, auch das Schiedsrichtergespann Christine Büttner und Jenifer Kronschnabel (Stadeln/Lichtenau) nicht ihren besten Tag erwischt, weshalb man die eine oder andere unglückliche Entscheidung hinnehmen musste. Erlangen-Bruck sah nun lange Zeit wie der sichere Sieger aus. „Wenn ich ehrlich bin, dann hatte ich in der 52. Minute beim Stand von 27:24 für Bruck nur noch geringe Hoffnung, dass da heute noch etwas Zählbares für uns zu holen ist“ gab Peter Hackenberg unumwunden zu. Doch die Oberpfälzer gaben nicht auf und kämpften bis zur letzten Minute um jeden Zentimeter und um jeden Ball. Selbst als Ferdinand Neuß, der sich in seinem letzten Spiel sowohl mit sechs Treffern als auch mit einer Roten Karte von seinem Team verabschiedete, nach seiner dritten Zweiminutenstrafe endgültig vom Feld gehen musste, ließen sich seine Mitspieler nicht entmutigen und drehten den Spieß letztlich sogar noch einmal um. „Das war heute ein Sieg der gesamten Mannschaft. Die Jungs haben sich für ihren Kampfgeist und ihre Moral selbst belohnt“ freute sich Mattias Schnödt über das am Ende verdiente Remis. „Wenn man das gesamte Spiel betrachtet, dann denke ich, das Unentschieden geht für beide Teams in Ordnung, auch wenn uns der Punkt ein klein wenig mehr hilft.“ Spätestens am kommenden Wochenende wird sich der Wert des Punktes erweisen, denn dann steht mit dem TV Münchberg einer der Top-Favoriten vor den Toren der Helmut-Ott-Halle.

Aufstellung: Adam (1), Kroher, Pankraz, Tannenberger (4), Bauer (5/5), Neuß F. (6), Hackenberg (5), Bürger, Kolb (1), Edtbauer (2), Eckert (2), Herold (2), Kraus (2), Neuß P.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. September 2016 um 11:45 Uhr
 
Vorbericht TV Erlangen-Bruck II - SV 08 Auerbach I
Am zweiten Spieltag treten die Handballer des SV 08 Auerbach zu ihrem ersten Landesliga-Auswärtsspiel bei der Bayernliga-Reserve des TV 1861 Erlangen-Bruck an und wollen dort eine noch offene Rechnung aus der Vorsaison begleichen, hatte man doch gegen den Staffel-Meister der BOL Ostbayern zweimal eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Nach einem deutlichen Umbruch im Team und mit neuem Trainer steht für die Mittelfranken ebenfalls der Klassenerhalt ganz oben auf der Wunschliste. Anpfiff in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle in Erlangen ist um 17:30 Uhr.

Handball Landesliga

Gleich am zweiten Spieltag treffen sich die beiden Aufsteiger aus der letztjährigen BOL Ostbayern, die auch beide mit einem Erfolgserlebnis in die neue Runde gestartet sind. Während Auerbach mit einem klaren Sieg gegen den Vorjahres-Sechsten SG Regensburg einen ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt tat, erkämpfte sich der TV 1861 Erlangen-Bruck II ein Remis und damit einen ebenso wichtigen Auswärtspunkt beim letztjährigen Fünften TSV 2000 Rothenburg. In einer beiderseitig nervösen und fehlerreichen Partie, in der erst nach sieben Minuten das 1:0 für den TSV fiel, glänzten vor allem die beiden Torhüter und hielten das Spiel bei mageren 18 Toren für jedes der beiden Teams. „Bruck hat ein körperlich robustes Team und sehr gute Torhüter“ analysierte denn auch Auerbachs Trainer Matthias Schnödt den kommenden Gegner. Speziell der aus der A-Jugend des HC Erlangen stammende Marcelo Miranda-Jahn steht dabei im Fokus, gehört er doch auch immer wieder neben Lars Goebel zum Aufgebot des Bayernliga-Teams. Für Schnödt steht jedenfalls fest, dass „wir ähnlich konzentriert und konsequent agieren müssen, wie gegen Regensburg. Wenn uns das gelingt, haben wir sicher auch gegen Bruck eine gute Chance auf Zählbares. Zudem haben wir da noch eine Rechnung offen.“ Damit sprach er die beiden knappen Niederlagen aus der Vorsaison an. „Zumindest zuhause waren wir eigentlich das bessere Team und lagen lange Zeit in Führung, haben dann aber am Ende das Spiel noch aus der Hand gegeben.“
Allerdings erwartet die Oberpfälzer an diesem Wochenende ein völlig neues Team. Lediglich vier Spieler sind noch von der Meister-Mannschaft geblieben und auch der Trainer ist neu. Mit dem ursprünglich aus Niedersachsen stammenden B-Lizenz-Inhaber Carsten Peine (56) steht seit dieser Saison ein vielgereister und in der Region erfahrener Coach an der Seitenlinie. Nach seinem berufsbedingten Wechsel nach Mittelfranken trainierte er zunächst für vier Jahre den Landesligisten HG Nürnberg und kam nun nach teilweise mehrjährigen Engagements beim HC Erlangen II, dem TV Roßtal (wo er von Klaus Jahn beerbt wurde), dem TSV 2000 Rothenburg und der HG Zirndorf zu den Bruckern. Für ihn steht der Klassenerhalt absolut im Vordergrund. „Als Aufsteiger kann unser Saisonziel gar nicht anders lauten. Wir sind ein sehr junges Team, was zumindest spielerisch kein Nachteil sein muss, lediglich in heiklen Situationen können ein, zwei erfahrene Spieler den Unterschied machen.“ Doch sein Team ist nicht nur sehr jung, es ist auch mehr oder weniger runderneuert. Bis auf vier Spieler zogen sich viele Akteure der Meistermannschaft zurück, da sie den erhöhten Aufwand für die Landesliga nicht mitgehen konnten oder wollten. Dafür kamen einige andere Spieler zum TV zurück. „Alle unsere Spieler sind aus der näheren Umgebung,“ so Carsten Peine.
Letzteres gilt auch für das Team um Matthias Schnödt und ob es für die Blau-Weißen zum Vorteil gereicht, dass sie bereits seit mehreren Jahren gemeinsam nebeneinander auf dem Platz stehen, wird sich wohl im Verlauf der Saison zeigen. Für das wichtige Spiel gegen den Mitaufsteiger steht Schnödt jedenfalls fast die gleiche Mannschaft wie am vergangenen Wochenende zur Verfügung. So wird Alexander Hofmann leider wieder nicht dabei sein können. „Alex wird wegen seiner Schulterverletzung möglicherweise sogar länger fehlen“ bedauerte Schnödt diesen erneuten Ausfall seines Linkshänders. „Allerdings hat ihn „Eckes“ (Julian Eckert) gegen Regensburg mit einer guten Leistung ausgezeichnet ersetzt.“ Auch der Einsatz von Alexander Tannenberger ist fraglich, da er wegen Krankheit kaum am Training teilnehmen konnte. Dafür kann der Trainer wieder auf seinen Rückraumakteur Paul Neuß zurückgreifen. Sein Namensvetter Ferdinand Neuß wird an diesem Samstag sein voraussichtlich letztes Spiel der Saison für die Oberpfälzer bestreiten, bevor er sich auf einen längeren Auslandsaufenthalt begibt. Die Vorgaben von Matthias Schnödt für das Spiel lauten daher kurz und knapp: „Wir wollen zum einen möglichst den Schwung aus dem ersten Spiel mitnehmen und zum anderen wollen wir Ferdi einen schönen Abschied bereiten.“

Aufstellung: Adam, Kroher, Reger, Tannenberger (?), Bauer, Neuß F., Hofmann M., Bürger, Hackenberg, Kolb, Edtbauer, Eckert, Herold, Kraus, Pankraz, Neuß P.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. September 2016 um 17:58 Uhr
 
Spielbericht SV 08 Auerbach I - SG DJK Regensburg
Mit einem klaren und auch in der Höhe verdienten Sieg gegen den Vorjahres-Sechsten SG Regensburg starteten die Handballer des SV 08 Auerbach in die neue Saison. Dabei bot das Team um Trainer Matthias Schnödt den knapp 400 Zuschauern in der Helmut-Ott-Halle eine engagierte und vor allem in der ersten Hälfte überzeugende Leistung. In der ersten Tabelle der Saison belegen die Blau-Weißen Platz Drei hinter den Top-Teams aus Lauf und Münchberg.

Handball Landesliga

SV 08 Auerbach - SG Regensburg 28:23 (19:12)

„Gebt mir ein Ausrufezeichen!" Mit diesen Worten beendete Alexander Tannenberger als neuer „Animateur" das altbekannte Siegesritual der Auerbacher Handballer. Dabei hatten er und sein Team in den vorangegangenen 60 Minuten selbst ein solches gesetzt. Unter den Augen von knapp 400 Zuschauern - unter ihnen mit Andreas Bayerschmidt, Felix Müller und Maximilian Lux auch drei letztjährige Auerbacher Akteure - zeigten die Schützlinge von Trainer Matthias Schnödt von Anfang an eine engagierte Leistung. Aus einer aggressiven und wachsamen Abwehr heraus erspielten sie sich ein ums andere Mal gute Möglichkeiten, nutzten geschickt jeden Fehler der Gäste und legten bereits in den ersten Minuten den Grundstein für den zu keiner Zeit gefährdeten Auftaktsieg. Die SG Regensburg hingegen begann überaus nervös und konnte das Spiel nur bis zur 6. Minute einigermaßen offen gestalten (4:3). Danach jedoch musste das im Vorfeld hoch eingeschätzte Team um Trainer Kai-Uwe Pekrul abreißen lassen. „Wir haben uns in der ersten Hälfte zu viele Fehler geleistet" erklärte Co-Trainer Matthias Meier nach der Partie. „Auerbach hat jeden davon gnadenlos bestraft. Außerdem haben wir in der Phase keinen Zugriff auf die „Vier" (Alexander Tannenberger) bekommen." In der Tat häuften sich auf Seiten der Gäste nicht nur die Fehler auf, sondern auch neben dem Feld. Alleine zweimal dezimierte man sich selbst durch Wechselfehler und brachte sich zudem immer wieder durch das taktische Mittel des siebten Feldspielers in heikle Situationen. Hätten die Blau-Weißen die ihnen gebotenen „leeren Tore" häufiger nutzen können, das Spiel wäre wohl bereits nach 30 Minuten einem Debakel für die SG gleichgekommen. „In der ersten Hälfte hat Vieles so funktioniert, wie wir uns das vorgenommen hatten" sagte Mattias Schnödt im Nachgang. „Wir haben konzentriert und engagiert gespielt, haben sicher abgeschlossen und uns von den taktischen Versuchen des Gegners nicht aus der Ruhe bringen lassen." Auerbach legte einen Zwischenspurt mit 7:2 Toren hin und hatte sich nach genau einer Viertelstunde einen beruhigenden Vorsprung von sechs Treffern erspielt (11:5). Dass man in den nächsten Minuten trotz doppelter Überzahl ein 2:2 hinnehmen musste, trat angesichts der deutlichen Führung zwar nicht ganz so klar in den Vordergrund, wird für Schnödt jedoch sicherlich einer der Gründe zum Nachdenken sein. Zudem brachten sich die Gäste noch einmal durch eine Strafzeit ins Hintertreffen, sodass Auerbach auf 15:7 erhöhen konnte (20. Minute). Einzig Marcel Elgeti, den agilsten und torgefährlichsten Akteur auf Seiten der SG brachte man während der gesamten Partie nie richtig in den Griff. Mit seinen sechs Treffern alleine in der ersten Hälfte hielt er sein Team einigermaßen im Spiel. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass die Gastgeber ihren Vorsprung bei beruhigenden sechs bis acht Toren halten konnte. Beim Stand von 19:12 wurden die Seiten gewechselt. Auch nach der Pause bot sich zunächst das gleiche Bild. Regensburg hatte zwar seine Fehlerquote reduziert, scheiterte jedoch immer wieder an der SV 08- Abwehr oder an Raul Adam im Tor. Erst ab etwa der 40. Minute stellten die Gäste ihre Abwehr von der defensiveren 6-0 Variante auf eine offensivere 4-2 Variante um und nahm zwei Auerbacher Angreifer in Manndeckung. „Das war offensichtlich etwas zu spät" kommentierte Mattias Meier diese Entscheidung. Auerbach bekam zwar etwas Probleme, lief sich ein ums andere Mal in der generischen Abwehr fest und verlor einige Bälle wegen zu hastiger Aktionen, dennoch war die SG nicht in der Lage, die gebotenen Chancen langfristig zu nutzen. „Das Team ist sehr jung, es fehlt die Erfahrung" so Meier. „Außerdem war die Enttäuschung zur Halbzeit sehr groß und einige Spieler ließen die Köpfe da schon hängen." Auerbach ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot stehlen, überstand auch die kurze Phase der Unsicherheit einigermaßen unbeschadet und ließ erst in der 54. bis zur 59. Minute eine kleine Ergebniskorrektur durch einen 0:3 Lauf für die Gäste zu. „Mit der ersten Hälfte bin ich durchaus zufrieden, die zweite hat doch einige Schwächen offenbart" mahnte Matthias Schnödt trotz offensichtlicher Freude über den klaren Sieg. Bezüglich der fast zehn nicht genutzten „leeren Tore" merkte er noch an, die „Jungs haben das schon richtig gemacht. Wir wollten erst einmal die Bälle sichern. Außerdem hatte der Gegner offenbar sehr viel Gefallen an unserem Harz gefunden. Der Ball war ungewöhnlich stark verklebt, sodass wir selbst auf den Griff in den Harztopf verzichten konnten. Das macht so weite, gezielte Würfe nicht gerade leicht." Selbst Raul Adam, normalerweise ein hervorragender „Weitwerfer", nutzte diese Chance nur ein einziges Mal erfolgreich. Am kommenden Wochenende treten die Blau-Weißen beim Aufsteiger TV Erlangen-Bruck II an. Dabei warnte Schnödt vor zu großer Euphorie wegen des klaren Sieges. „Bruck ist zwar „nur" Aufsteiger, aber letzte Saison haben wir beide Spiele gegen sie knapp verloren."

SV 08 Auerbach: Adam (1), Kroher, Pankraz (1), Tannenberger (5), Bauer (4/3), Bürger (1), Hackenberg (4), Kolb (1), Edtbauer (3/1), Eckert (3), Herold (2),
                            Neuß (3), Kraus, Hofmann M.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. September 2016 um 21:02 Uhr
 
SV 08 Auerbach scheidet in der 2.Pokalrunde aus

Bei der Pokalrunde des Bayerischen Handpokals war für den SV 08 Auerbach bereits in der 2. Runde Endstation.Im Spielort Roßtal verlor man gegen den Ligakonkurenten HSG Fichtelgebirge mit 31:26 (18:16).Obwohl die Auerbacher furios mit einer 4:1 Führung starten konnten, schlichen sich mit zunehmender Spieldauer immermehr Unkonzentriertheiten, sowohl im Angriff als auch vor allem in der Abwehr ein.Fichtelgebirge fand immer besser ins Spiel und hatte nach einer 5:6 Führung immer die Nase vorn.Vornehmlich über den Rückraum gelangen dem HSG relativ leichte Tore, und über den Spielstand von 10:11 bis zum Halbzeitstandvon 16:18 lagen sie stets mit 2 Toren in Front.

Dies änderte sich auch nicht in der 2.Spielhälfte, in der Fichtelgebirge den Zwischenstand teilweise auf 5 Tore Differenz ausbauen konne (17:22). Im Wesentlichen war es die mangelnde Auerbacher Chancenverwertung, die ein Aufholen verhinderte. Auch die fehlende Wechselmöglichkeit bei den Spielern, so fehlten neben dem verletztenTorwart Reger, auch S.Bürger, Edtbauer, Bauer, und F.Neuß sowie P.Neuß, machte sich zunehmend bemerkbar.

So blieb es dann bis zum Ende bei der 26:31 Niederlage, die eventuell etwas zu hoch ausgefallen ist. Positiv war der erste Einsatz von Maxim Pangraz zu bewerten, der A-Jugendl. von Haspo Bayreuth, mit Zweitspielrecht für den SV, zeigte gute Ansätze in seinem ersten Pflichtspiel für Auerbach. Auch Valentin Kroher im Tor, konnte nach langer Verletzungspause, sein Talent unter Beweis stellen.

SV 08 Auerbach: R.Adam, V.Kroher, A.Tannenberger (6), Moritz Hofmann, Alexander Hofmann (7), M.Pangraz (5), V.Hackenberg (2/1),F.Kolb (2), J.Eckert, K.Herold, J.Kraus (4), D.Schalanda

Im Spiel zuvor sorgte der Bayernligist Erlangen Bruck, mit einem überlegenen 38:20 Sieg gegen Gastgeber Roßtal für klare Verhältnisse.

Das Ergebnis des Endspiels Erlang.Bruck - Fichtelgebirge liegt noch nicht vor

 
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