16 | 09 | 2019
Spielbericht HC Erlangen III - SV 08 Auerbach II
Bezirksliga West

HC Erlangen III - SV 08 Auerbach II                       35:24 (19:12)

Die lange Vorbereitung auf die Saison ist vorbei, endlich geht es wieder los!

Allerdings reiste man mit gemischten Gefühlen zum Auswärtsspiel nach Erlangen an, da keiner einschätzen konnte, wo die Mannschaft leistungsmäßig stand, hatte der Trainer doch in der Vorbereitung fast nie den kompletten Kader zur Verfügung gehabt. Außerdem waren vom letztjährigen Team fünf Spieler nicht mehr dabei! Und dann ging es gleich zum BOL-Absteiger, von dem keiner wusste, wie er aufgestellt sein würde.
Als HC Erlangen III trat ein Teil des Bundesligakaders der A-Jugend an. Darunter war mit Paul Neuß ein guter Bekannter aus der ehemaligen A-Jugend der SG Auerbach/Pegnitz. Und die legten los wie die Feuerwehr. Ehe die Auerbacher sich versahen, lagen sie schon mit 4:0 hinten. Nach dem anfänglichen Schock kam man dann etwas besser ins Spiel und erzielte auch sehenswerte Tore. Aber die Erlanger spulten routiniert ihr Repertoire herunter, machten kaum Fehler und immer wenn Auerbach etwas näher kam, zogen sie das Tempo an und vergrößerten den Abstand wieder. So ging es mit einem 19:12 in die Pause.
In der Halbzeitansprache gab Trainer Stefan Deinzer die Devise aus, die technischen Fehler zu minimieren und die Torchancen besser zu nutzen. So wollte man wenigstens am Gegner dranbleiben. Aber die Mannschaft verschlief die ersten Minuten nach der Pause völlig und nach kurzer Spielzeit stand es bereits 26:14 für die jungen Bundesligaspieler. Nun galt es auf Auerbacher Seite nur noch, das Ergebnis einigermaßen ertragbar zu gestalten. Mit einer ordentlichen Mannschaftsleistung wurde der Abstand dann wenigstens nicht noch höher.

Das Fazit des Trainers: Die Jungs aus Erlangen waren uns technisch, in Sachen Schnelligkeit und vor allem in der Ballsicherheit hoch überlegen. Mit weniger technischen Fehlern und einer besseren Chancenauswertung hätten wir das Ergebnis erträglicher gestalten können, aber eine wirkliche Chance hatten wir nicht.

Auerbach: Friedl, Wüst, Hein (1), Edtbauer Matthias (7), Herrmann (2), Edtbauer Korbinian (5/3), Folkenborn G. (3), Süssner (2), Schwemmer, Raß (3), Sporrer, Feder (1)
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Oktober 2017 um 17:46 Uhr