16 | 09 | 2019
Spielbericht SV 08 Auerbach II - HG Hemau/Beratzhausen
Bezirksliga West

SV 08 Auerbach II – HG Hemau/Beratzhausen                 21:31 (12:15)

Mit sehr gemischten Gefühlen erwartete die Auerbacher Zweite den Gast aus Hemau, hatte man doch im Hinspiel eine herbe Niederlage einstecken müssen. Dass mit Scotty Findeiß, Henning Hein und Matthias Feder auch noch drei wichtige Spieler fehlten, machte die Sache nicht besser.
Deshalb wollte man mit überlegten, lange vorgetragenen Angriffen das Konterspiel der Gäste in Schach halten. Hemau legte los, wie es sich für ein Spitzenteam dieser Liga gehört. Mit schnellem, sehr variablem Positionsspiel und flüssig vorgetragenen Spielzügen erzielten sie schnell ein 0:2. Die Heimmannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken. Man hielt sich an die taktischen Vorgaben des Trainers und immer, wenn die Abwehr der Hemauer ungeduldig auf den Ball spekulierte, konnten die Hausherren eine gute Wurfchance herausspielen. Diese wurden in der ersten Halbzeit konsequent genutzt und so blieb man immer knapp am Gast dran. Erst beim Stand von 10:11 hatten die Auerbacher ihren ersten kleinen Durchhänger. Das nutzten die Hemauer eiskalt und erspielten sich eine 12:15 Halbzeitführung.
Kurz nach der Pause erhöhten die Gäste ihren Vorsprung sogar auf vier Tore. Wer aber nun dachte, die Messe wäre gelesen, der irrte sich gewaltig. Auch beim Gegner schlichen sich jetzt Fehler ein, und das Heimteam kämpfte sich Tor um Tor wieder ran. Beim Stand von 20:21 und 21:22 schien das Spiel auf Messers Schneide zu stehen. Sollte man gegen Hemau doch eine Chance haben? Doch darüber machten sich auf Auerbacher Seite wohl alle Spieler zu viele Gedanken. Die Konzentration auf das Spiel und die Chancenverwertung ließ merklich nach. Es kam zu einem Bruch im Spiel der Auerbacher. Ein ums andere Mal verlor man den Ball, was die Gäste sofort mit Kontertoren bestraften. Auch beim Abschluss hatten die Hausherren kein Glück mehr, entweder traf man das Aluminium oder der gut aufgelegte Hemauer Torwart parierte und leitete postwendend wieder einen Gegenstoß ein. So endete die Partie 21:31, was den eigentlichen Spielverlauf etwas auf den Kopf stellte. Aber wenn man in den letzten zehn Minuten kein einziges Tor mehr macht, wird man halt von Spitzenmannschaften bitter bestraft.

Auerbach: Reger, Friedl, Folkenborn S. (5), Schalanda (4), Herrmann, Wiesent (2), Folkenborn G. (3), Süssner (1), Schwemmer (4), Raß (1), Sporrer (1), Deinzer (n.e.)
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. März 2017 um 21:37 Uhr